Kelten- und Römerzeit

Als Caesar Gallien eroberte, kam er ca. 58/56 v. Chr. in den Raum der Maas und fand im Gebiet der Menapier deren befestigten Hauptort vor, den er „Castellum Menapiorum“ nannte.

Germania zur Zeit Caesars

Eine Karte „Germania“ z.Zt. Julius Caesars und Trajans (zum Vergrößern anklicken)

Unter der Kirche des Ortes Kessel (rot markiert) wurde ein keltisch-römischer Kultort gefunden, und ebenso ein Viergötterstein.

Belgica zur Zeit der Römer

„Alt Belgica“ zur Zeit der Römer von Ortelius von 1584 (zum Vergrößern anklicken)

Der Name Menapier kommt von men= Männer, und apa = Wasser, das heißt Menschen, die in Wasser- und Sumpfgebieten leben. Aha oder Apa ist ein indogermanisches Wort, dass man in den Flussnamen – die Aa, – die Ache, die Ahr, der Argen, und schließlich im Wort „ aqua“ wiederfindet.

Dies ist schon ein Hinweis auf den „Mülgau“ der späteren Grafen von Kessel, der sich von der Maas ostwärts über Schwalm, Nette, und Niers und vermutlich auch über deren Nebenbäche Triet-, Kommerner-, Kelzenberger- und Jüchener Bach erstreckte. Der Name „mül“ ist keltisch und heißt auch Wasser.

Kessel an der Maas um 1868

Diese Karte zeigt den Ort Kessel an der Maas um 1868, noch mit dem Untertitel „castellum menapiorum“. Aus castellum wurde über „Cassile“ und „Cassil“ der Name „Kessel.“

Vergrößerung des Bildausschnitts mit dem Schriftzug „Castellum menapiorum“

Die Fränkische Zeit